Kinofilme würden in Deutschland zu 80 Prozent von Männern inszeniert. Es liege nicht an der Ausbildung, aber nach dem Erstling gehe es für Frauen nicht weiter: „Wir machen einen Film, vielleicht zwei, und danach sind wir nicht mehr zu sehen“, sagte Atef. „Meine Agentin gehört zu den besten ihres Fachs; sie konnte es erst nicht glauben, aber irgendwann hat sie auch gesagt: Ich kriege meine Frauen nicht durch. Ohne Quote dauert es noch 100 Jahre.“
Atefs neuer Film „3 Tage in Quibéron“ über die berühmte Schauspielerin Romy Schneider in der Spätphase ihres Lebens, ist derzeit im Kino zu sehen und großer Favorit beim Deutschen Filmpreis.