Sieveking dokumentiert die Zeit mit seiner pflegebedürftigen Mutter in einer Dokumentation, die laut Regisseur kein „Krankheits-, sondern ein Liebesfilm“ ist. Für den Filmemacher ist dies auch eine Reise zurück in die bewegte Vergangenheit seiner Mutter, die Lehrerin, Sprachwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin genauso war wie Ehefrau. Der Regisseur zeigt den geistigen und körperlichen Verfall, trifft Weggefährten seiner Mutter. „Vergiss mein nicht“, der mit dem Hessischen Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, ist Sievekings zweite Kinoarbeit nach „David Wants to Fly“.
(Vergiss mein nicht, Deutschland 2012, 88 Min., FSK ab 0, von David Sieveking)