Vorläufige Wetterbilanz Der Winter war wieder mal eher mild

Offenbach · Mit einer Durchschnittstemperatur von 3,2 Grad war der Winter 2024/25 in NRW etwas kühler als der im Vorjahr. Im vieljährigen Mittel war aber auch er mild. Zweistellige Werte inklusive.

In der vergangenen Woche stiegen die Temperaturen kräftig an. (Archivbild)

Foto: Thomas Banneyer/dpa

Der zu Ende gehende Winter ist auch in Nordrhein-Westfalen ehr mild ausgefallen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 3,2 Grad, wie aus der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. Das waren 1,5 Grad mehr als im Durchschnitt der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (1,7 Grad im Durchschnitt).

Nach frostigen Tiefstwerten Mitte Januar und Anfang Februar stiegen die Temperaturen im weiteren Verlauf stark an. Im Ruhrgebiet registrierte der DWD am 21. Februar frühlingshafte 18,5 Grad. Allerdings war der vorangegangene Winter 2023/24 mit einer Durchschnittstemperatur in den drei Wintermonaten von 5,2 Grad noch milder als der jetzt zu Ende gehende.

Im Unterschied zu vielen anderen Regionen in Deutschland war der Winter in Nordrhein-Westfalen aber nicht zu trocken. Die Menge des Niederschlags lag mit 210 Liter pro Quadratmetern im Rahmen des vieljährigen Mittels (223 Liter je Quadratmeter). Im Vergleich zu den anderen Bundesländern zählte NRW laut der Auswertung damit zu den nassesten Regionen.

Von Sonnenstrahlen verwöhnt war das bevölkerungsreichste Bundesland anders als der Süden Deutschlands nicht. Die Sonne zeigte sich rund 170 Stunden, nur 19 Stunden mehr als im vieljährigen Mittel für das Bundesland. In Höhenlagen Süddeutschlands waren es teils über 300 Stunden - also fast doppelt so viele.

Für Meteorologen dauert der Winter jeweils vom 1. Dezember bis zum 28. Februar. Auch aus statistischen Gründen berechnen die Forscher ihre Daten in ganzen Monaten. Der kalendarische Frühlingsanfang wechselt, denn er hängt vom Sonnenstand ab: Die Sonne steht an diesem Termin senkrecht über dem Äquator. In diesem Jahr beginnt der Frühling im Kalender am 20. März.

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(dpa)