(ande) Sharon Kam und die Klarinette sind kein inniges Paar. Sie sind keine eingetragene Lebensgemeinschaft und auch nicht verheiratet. Sharon Kam und die Klarinette sind eine Einheit. Als ob sich ein geheimnisvoller Mechanismus mit einem unhörbaren „Klick“ schlösse, scheint die 1971 in Haifa geborene Künstlerin erst zu einem vollständigen Menschen zu werden, sobald sie ihr Instrument in die Hand nimmt. Ihr Spiel wirkt so natürlich wie bei anderen das Atmen oder Sprechen. Zugleich grenzt ihre Klangerzeugung an Magie. Die Töne scheinen aus dem Nichts zu kommen: leicht, unbeschwert, aber mit beschwörender Kraft.
Klarinettistin Sharon Kam In Einheit mit dem Instrument
Düsseldorf · Die in Haifa geborene Klarinettistin Sharon Kam gastiert im ersten „Sternzeichen“-Konzert in der Tonhalle.
27.07.2022
, 06:00 Uhr