Düsseldorf und der Denkmalschutz Tuffstein-Fassade an der Kö 44 wird abgetragen und restauriert

Düsseldorf · Stück für Stück wird eine Tuffsteinfassade an der Königsallee abgetragen. Jeder Stein wird restauriert und kehrt später zurück, denn die Fassade hat eine besondere Bedeutung.

 Restaurator Jörg Hinz an der Tuffstein-Fassade, im Vordergrund der Kopf einer Karyatide (Säulenfigur).

Restaurator Jörg Hinz an der Tuffstein-Fassade, im Vordergrund der Kopf einer Karyatide (Säulenfigur).

Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Auf den Denkmalschutz wird bei Neubauprojekten in Düsseldorf jetzt mehr Wert gelegt als früher. Das zeigt sich beim Gebäude Königsallee 44. Spezialisten des Kölner Unternehmens Denkmalpflege Schorn tragen die Fassade des Hauses Stein für Stein ab, die Arbeiten sind aufwändig. Am Unternehmenssitz werden die rund 400 Steine restauriert und dann vor das Gebäude an der Kö gesetzt, das nächstes Jahr an gleicher Stelle neu errichtet wird. Das Vorgehen erinnert an das Carsch-Haus, bei dem ab Mitte 1979 ebenfalls die Fassade abgebaut wurde, drei Jahre später wurde der leicht versetzte Neubau des Kaufhauses mit den überholten und neu angberachten Fassadensteinen eröffnet.