Lange Wartezeiten, verschleppte Anträge, schlechte Erreichbarkeit, unfreundliche Telefonate, geplatzte Arbeitsverträge, weil Aufenthaltstitel fehlten: Kaum ein Amt stand in den vergangenen Jahren so in der Kritik wie die städtische Ausländerbehörde. Ein schwerfälliger, bisweilen dysfunktionaler Apparat mit bis mehr als 70 000 Kontakten im Jahr, denen rund 20 000 Eingaben – das Gros davon berechtigte und unberechtigte Beschwerden – gegenüberstehen. Betroffen hat das viele: Neben den 160 000 Düsseldorfern mit ausländischem Pass auch Handwerker, Produktionsbetriebe, Dienstleister, Pflegeheime und Kliniken, denen im schlimmsten Fall Mitarbeiter abhanden kamen, weil die Behörde viel zu spät handelte.
Von Sofort-Vorsprache bis zur 24/7-Erreichbarkeit Was die Reform der Ausländerbehörde 160.000 Düsseldorfern bringen soll
Düsseldorf · Lange Jahre galt das Ausländeramt als schwerfällig und dysfunktional. Es geht um kürzere Bearbeitungszeiten und besseren Service.
02.04.2025
, 06:00 Uhr