Ein bisschen schräg darf und soll es im Theatermuseum zugehen, aber jetzt hängt der Haussegen richtig schief. Ursache ist das für manche Freunde des Hauses zuweilen fragwürdige Programm, das neben den Ausstellungen stattfindet. Als zumindest unglücklich empfunden wurde eine Aufführung zum Thema Menstruation an Karfreitag und Karsamstag vorigen Jahres. Eine lasziv-befremdliche Story auf Instagram im Dezember führt jetzt zum Eklat: Der Freundeskreis des Theatermuseums steht vor der Auflösung. Drei von vier Vorstandsmitgliedern legen ihr Amt nieder. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung wird am kommenden Montag über die Zukunft entschieden. Museumsleiter Sascha Förster will sich für den Fortbestand des Vereins einsetzen.
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