US-Präsenz in NRW Landesregierung will Schließung des US-Konsulats in Düsseldorf verhindern

Düsseldorf · Seit Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump stehen die Konsulate der USA in Deutschland auf dem Prüfstand, auch jenes in Düsseldorf. NRW-Europaminister Nathanael Liminski (CDU) will eine Schließung in der Landeshauptstadt aber unbedingt verhindern.

NRW-Europaminister Nathanael Liminski, hier zum Auftakt des NRW-USA-Jahres 2023/2024.

Foto: Land NRW / Ralph Sondermann/Ralph Sondermann

Im Europaausschuss am Freitag hat er für das Düsseldorfer US-Konsulat geworben. Das sei nicht nur eine zentrale Anlaufstelle für mehr als 14 000 US-Amerikaner in NRW, sondern auch „vertrauensvoller Partner der Landesregierung“. Gemeinsam habe man im NRW-USA-Jahr 2024 denjenigen, „die unsere engen Beziehungen pflegen und tagtäglich mit Leben füllen, eine Bühne gebaut und neue Impulse gesetzt“, so Liminski. Außerdem sei das Generalkonsulat „wichtiger Ansprechpartner und für die transatlantische Wirtschaft“. Das gelte allein für 1800 US-Unternehmen in NRW und jene, die sowohl in Deutschland als auch in den USA tätig seien.