Düsseldorfs Hockey-Boom Die wachsende Popularität bringt die Düsseldorfer Vereine an ihre Grenzen

Düsseldorf · Analyse Düsseldorf ist eine Hockey-Hochburg: Erfolgreiche Nachwuchsarbeit, erstklassige Teams und steigende Mitgliederzahlen prägen die Vereine. Doch Platzmangel und wachsende Herausforderungen verlangen kreative Lösungen – ein Blick auf eine Sportlandschaft im Wandel.

Ein Bild vom Feldhockey-Finale um die Westdeutsche U12-Meisterschaft 2024 zwischen den beiden Düsseldorfer Klubs DHC und DSD.

Foto: RP/Ralph-Derek Schröder

Der Blick auf die Vereinsliste des Deutschen Hockey-Bundes überrascht nicht: Die großen Städte im Lande haben die meisten Vereine. In Berlin bieten 26 Klubs und Klubabteilungen Hockey an, in Hamburg sind es 21. Neun Mannschaften aus der Hansestadt spielen bei Frauen und Männern in der ersten Feldhockey-Bundesliga. Das ist nicht zu toppen. Und auch Frankfurt (9), Köln (5) und das etwas kleinere Bremen stellen mehr Hockey-Klubs als Düsseldorf, wo vier Vereine beheimatet sind.