Versuchter Mord in Erkrath „Als ob mich der Blitz getroffen hätte“

Erkrath/Wuppertal · Am dritten Prozesstag zum versuchten Mord an seiner Ehefrau erinnert sich der Erkrather, was aus seiner Sicht in der Tatnacht passierte.

Der Angeklagte am ersten Prozesstag im Gespräch mit seinem Verteidiger.

Foto: Sabine Maguire

Im August 2024 hatte er mit dem Hammer auf seine Frau eingeschlagen. Nun versuchte der Angeklagte, sich an die Geschehnisse zu erinnern: Der ganze Tag sei wie „im Nebel“, er habe als Filialleiter eines Supermarktes zwei anstrengende Arbeitswochen hinter sich gehabt und sich auf einen gemütlichen Abend mit seiner Frau gefreut. Nach der Arbeit habe er noch den Wochenendeinkauf erledigt und Zuhause gekocht. Seine Frau habe Besuch von ihrem Bruder gehabt. Dessen Beziehungsprobleme hätten ihn schon länger genervt, dazu habe seine Frau keine Lust auf Pizza gehabt