Waben, die wie naturgewachsen aussehen – dann aber doch etwas „Technisches“, Geplantes, etwas Zivilisatorisches an sich haben. Es ist mehr ein Gefühl, eine Ahnung; zugleich gibt es sehr eindeutige Hinweise darauf, dass hier nicht nur die Natur am Werke war – auch abseits des Faktums, dass es sich um Kunstobjekte in einer Ausstellung handelt. Zeitgleich erschreckend und faszinierend wirken die aus Terrakotta in komplexen Verfahren gefertigten Arbeiten von Gerhard Hahn. Der Krefelder Künstler, Ingenieur und ehemalige Hochschullehrer machte immer wieder durch seine speziellen keramisch-künstlerischen Techniken auf sich aufmerksam. Mit oft besonderen, auch in der Industrie genutzten, Materialien und „Druckverfahren“ entstehen immer wieder faszinierende, flirrende Wabenstrukturen.
Verein Kunst und Krefeld Wie „rußige Erde“ zur Kunst wird
Krefeld · Der Krefelder Künstler Gerhard Hahn stellt unter dem Titel „Terra fumosa“ im Verein Kunst und Krefeld aus – und fasziniert mit Terrakotta-Arbeiten.
27.02.2025
, 15:46 Uhr