Was bedeuten Umbrüche? Was heißt Gemeinschaft? Und wie fühlt es sich an, wenn sich der Raum um einen herum verändert? „Das sind Fragen, die man nicht so oft gestellt bekommt“, sagen Kerstin Reyer und Sophie Netzer. Die beiden Künstlerinnen vom Kollektiv „Raumarbeiterinnen“ haben sich einige Zeit in Monheim aufgehalten und sind mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt genau dazu ins Gespräch gekommen. Mit dabei waren unter anderem Schüler der Jahrgangsstufe elf des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) und Seniorinnen der Bergischen Diakonie. Auch mit der ehemaligen Monheimer Bürgermeisterin Ingeborg Friebe haben die Künstlerinnen gesprochen. „Wir wollen keine Lösungen präsentieren, sondern die kreative Energie der Leute beflügeln und öffnen“, sagt Reyer.
Audio-Projekt der Kunstwerkstatt Kunstwerk aus Monheimer Stimmen
Monheim · Kerstin Reyer und Sophie Netzer haben das Gespräch mit Monheimern gesucht – und daraus Kunst geschaffen. Sie ist am Wochenende auf dem Ernst-Reuter-Platz erfahrbar, soll aber auch an wechselnden Orten in der Stadt unterwegs sein. Was hinter dem Projekt steckt, an dem auch Ingeborg Friebe mitgewirkt hat.
03.04.2025
, 06:00 Uhr