Wülfrath Im Museum gab es Einblicke in das Weben

Wülfrath · Sabine und Matthias Körsgen zeigten den Besucherinnen und Besuchern, wie aus vielen hundert Fäden ein Tuch wird.

Der achtjährige Ben  findet es ganz spannend, auf einem kleinen Webstuhl ein Tuch herzustellen. Weber Matthias Körsgen (links) zeigt dem Jungen, wie es geht. Auch Ilona Fenko, stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Wülfrath, ist interessiert.  

Foto: Ulrich Bangert

Das Weben war einst im Niederbergischen eine weit verbreitete Nebenerwerbsquelle. So gehört ein historischer Webstuhl zu den Exponaten des Niederbergischen Museums. Genau gegenüber des Raums mit dem von zahlreichen Fäden durchzogenen Holzgestell gab es nun Informationen rund um die Tuchherstellung von echten Webern. „Alles, was mit Fäden und Fasern zu tun hat, ist meins“, bekennt Sabine Körsgen. Die Mettmannerin befasste sich intensiv mit der Weberei, einem der ältesten Handwerke der Menschheit, älter als die Töpferei.