Haushaltsloch von 21 Millionen Euro Kempen rutscht in Nothaushalt

Kempen · Die Stadt Kempen befindet sich immer noch in der vorläufigen Haushaltsführung – seit 1. April gilt die verschärfte Version. Denn nach wie vor ist der Haushalt nicht beschlossen. Unterdessen schwelt die Debatte um die Abwahl des Kämmerers weiter.

Kämmerer Jörg Geulmann (r.) mit Bürgermeister Christoph Dellmans in einer Ratssitzung (Archivbild).

Foto: Norbert Prümen

Die Stadt Kempen kann keine großen Sprünge mehr machen: Noch immer ist der Haushalt für 2025 nicht beschlossen, seit 1. April gilt deshalb die verschärfte Version der vorläufigen Haushaltsführung. Darüber setzte der Beigeordnete und Kämmerer die Politik in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstagabend in Kenntnis und umriss kurz die damit nach der NRW-Gemeindeverordnung verbundenen Folgen. Die Stadt befinde sich damit sozusagen im Nothaushalt.