Sporthalle in St. Tönis Ukrainer ziehen am Montag in Rosentalhalle

St. Tönis · Bis zu 71 Personen werden ab Montag in der Sporthalle an der Gelderner Straße in St. Tönis wohnen. Alle anderen Flüchtlingsunterkünfte der Stadt sind voll. Ein Blick ins Innere der Rosentalhalle.

 Fachbereichsleiter Philipp Sieben und DRK-Projektkoordinatorin Sabrina Mächl zeigen den Spiel- und Aufenthaltsbereich.

Fachbereichsleiter Philipp Sieben und DRK-Projektkoordinatorin Sabrina Mächl zeigen den Spiel- und Aufenthaltsbereich.

Foto: Marc Schütz

(msc) Am Montag sollen die ersten Flüchtlinge – von der Einzelperson bis zur Familie – aus der Ukraine in die Rosentalhalle an der Gelderner Straße in St. Tönis ziehen, die letzten Vorbereitungen laufen. Eine Spiel- und Aufenthaltsecke wurde schon eingerichtet, 24 „Zimmer“ sind mit Bauzäunen und Sichtschutz abgetrennt und mit Betten und Spinden eingerichtet, Vorhänge für die Zugänge liegen bereit, müssen nur noch gekürzt werden. Dass die Unterbringung von bis zu 71 Menschen in einer Sporthalle alles andere als ideal ist, ist allen Beteiligten klar – und Fenna Botta, Abteilungsleiterin Soziales der Stadt Tönisvorst, war anzumerken, wie nahe ihr die Situation geht, als sie im Ausschuss für Vielfalt, Jugend, Senioren, Gesundheit, Soziales und frühkindliche Bildung über die Lage der Flüchtlinge in der Stadt berichtete.