Als Julian Piel aus dem Sommerurlaub kommt, kann er es kaum glauben: In seinem Briefkasten findet er ein Schreiben von der Stadt Mönchengladbach. Es handelt sich um die „Einleitung eines Bußgeldverfahrens wegen Verstoßes gegen das Meldegesetz“. Piel habe erst Monate nach seinem Umzug seine Adresse umgemeldet, deswegen drohe ihm nun ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro, wenn er sich nicht innerhalb von zwei Wochen zu dem „erhobenen Vorwurf“ äußere, heißt es.
Probleme mit Bürgerservice Zu spät Termin bei Meldestelle – dann Post wegen Bußgeldverfahrens
Mönchengladbach · Wer umzieht, muss das innerhalb von zwei Wochen der Kommune melden. Julian Piel und Christiana Brüggen versuchten, die Frist einzuhalten, aber fanden wegen überfüllter Meldestellen lange keinen Termin. Dann erhielten sie Post von der Stadt.
05.09.2024
, 06:00 Uhr