Leichtathletik: Überraschung durch Dirk Busch
Bei den Kreismeisterschaften in Düsseldorf gewann der B-Jugendliche die 200 Meter und den Stabhochsprung.
Düsseldorf. Ein weiteres Mal standen am Wochenende in Düsseldorf Kreismeisterschaften auf dem Programm - und zwar jene Wettbewerbe, die im Januar aus technischen Gründen nicht in den Zeitplan gepasst hatten.
Bei diesen Titelkämpfen am Samstagnachmittag sorgten zwei Nachwuchsathleten aus dem Rhein-Kreis Neuss für dicke Überraschungen. Der 16-jährige Dirk Busch (Dormagen) trat über die 200 Meter bei den Männern an und gewann den Lauf in der tollen Zeit von 22,62 Sekunden vor dem Ex-Kleinenbroicher Zehnkämpfer Henrik Reifenrath (jetzt ASC Düsseldorf, 22,64 Sekunden), der baff wirkte, als er sich geschlagen sah.
Zu Meisterehren kam Busch allerdings nicht, er ist für die Männerklasse schlicht zu jung. Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung hätte er sich einige Wochen vorher besorgen müssen. Dafür gewann der Dormagener bei der B-Jugend den Stabhochsprung-Wettbewerb mit der Höhe von 3,90 Meter - wobei er diese Höhe so hoch überflog, dass Augenzeugen spekulierten, er könne sogar über 4,30 Meter springen.
Die zweite Überraschung gelang Celia Nina Hagt (DJK Rheinkraft Neuss) beim Kugelstoßen der Frauen. Die 18-Jährige steigerte sich bei ihrem Erfolg fast um einen Meter (11,55 Meter) und ließ die reichlich verdutzte Favoritin Swantje Blanke (ASC Düsseldorf, 11,37 Meter) hinter sich.
Vier Stunden lang kämpfte der jüngste Nachwuchs um die Meistertitel im Stabhochsprung. Am Ende stellte der TSV Bayer Dormagen zwei stolze Titelträger: Marius Reinartz bei den 14-Jährigen, der sich um 20 Zentimeter auf die Höhe von 3,20 Meter steigerte, sowie Berit Schmitz, die 2,60 Meter überquerte. Sie kündigte jedoch sofort an, bei den Nordrheinmeisterschaften noch höher springen zu wollen.