Wahlhelfer in Düsseldorf wollte AfD-Stimmen aussortieren „Man kann nicht einfach Stimmzettel verschwinden lassen“

Düsseldorf · Die Ankündigung, 1000 Stimmen für die AfD nicht zu berücksichtigen, könnte strafrechtliche Konsequenzen für einen Wahlhelfer haben, so der Wahlleiter.

Wahlhelfer und Wahlhelferinnen zählen in einem Wahllokal Stimmzettel für die Bundestagswahl. (Symbolfoto).

Foto: dpa/Sebastian Gollnow

(veke) Um 17.50 Uhr, also zehn Minuten vor Beginn der Auszählung, wurde ein Wahlhelfer in Düsseldorf von seiner Funktion entbunden. Grund war ein Post auf der Plattform X. Dort hatte der junge Mann angekündigt, 1000 Stimmen für die AfD „verschwinden zu lassen“. Nun muss er mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.