So etwas kommt regelmäßig vor, wenn sich mehrere Menschen um eine Aufgabe bewerben. Es kommt nicht vor, wenn die Beteiligten sich mehrheitlich auf einen Kandidaten verständigt haben, so wie es die Fraktionsspitzen von FDP, SPD und CDU getan hatten. Eigentlich. In Wuppertal war das am Dienstag anders. Zum Nachteil eines jungen Mannes, der sich auf diese Stadt einlassen und für sie arbeiten wollte. Zum Nachteil des Stadtrates, der unmissverständlich dokumentiert hat, dass mit ihm bis zur Kommunalwahl 2025 nicht mehr zu rechnen ist. Vor allem aber zum Nachteil Wuppertals und damit zum Nachteil aller Wuppertaler, egal ob sie weiblich oder männlich sind, egal, wo ihre Wiege stand, egal ob sie homo-, hetero- oder sonst wie sexuell sind. Und das ist das eigentlich Schlimme.
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