Serie – Teil 10 Erinnerungen an das Wuppertaler Schauspielhaus: Ein futuristisches Gebäude wie ein Ufo

Wuppertal · Julia Wolff vom Schauspielensemble begann ihre Karriere in Wuppertal an der Kluse.

Julia Wolff (hinten Mitte) in „Der Gott des Gemetzels“ im Schauspielhaus.

Foto: Wuppertaler Bühnen

Nein, Skepsis gegenüber Wuppertal hatte sie nicht. Der Stadt, in der Pina Bausch groß geworden war. An deren Wirkungsstätte auch sie arbeiten wollte. Eine Begeisterung, die Julia Wolff deutlich spürte, als sie 2004 bei den Wuppertaler Bühnen vorsprach. Generalintendant Gerd Leo Kuck suchte eine Besetzung für die Marta in Else Lasker-Schülers „Die Wupper“. Die 36-Jährige reiste aus Freiburg an, erhielt noch am selben Abend die Zusage. Beginn einer wechselvollen Zeit. Sie blieb in der Stadt. Spielstätte und zeitweise auch der Job gingen verloren. Die Schauspielerin freut sich auf das Pina Bausch Zentrum, ist fasziniert vom Siegerentwurf der US-amerikanischen Architekten Diller Scofidio + Renfro. Nur schade, dass das Gebäude nicht wieder Zuhause des Ensembles werden wird, dessen Mitglied sie seit 2018 (wieder) ist.