Im September 1923 gab die Stadt Elberfeld einen „Notgeldschein“ über die Summe von 500 Millionen Mark heraus, mit dem man noch nicht mal einen Sarg für die Beerdigung bezahlen konnte, der 45 Milliarden Mark kostete. Im November erschien ein Geldschein mit einem aufgedruckten Wert von 10 Billionen Mark. 1923 war aber nicht nur das „seltsame Jahr“, als ein simples Frühstücksei am Ende mehre Hundert Milliarden Mark kostete, sondern der Höhepunkt eines ökonomischen Prozesses, den die Forschung zur Wirtschaftsgeschichte auf den klingenden Begriff einer „Hyperinflation“ brachte.
Geschichte Wuppertals Herausforderungen 1923: Hyperinflation und Klassenkampf
Wuppertal · Historiker Detlef Vonde erinnert an das Jahr, in dem die Stadt Elberfeld einen „Notgeldschein“ über die Summe von 500 Millionen Mark herausgab.
27.12.2022
, 16:15 Uhr