Vor dem Gebäude waren mehrere Kränze und ein Foto des 20-jährigen Gewalt-Opfers aufgestellt. Geplant war eine Zeremonie nach buddhistischer Tradition. Der 20-Jährige war am 14. Oktober von mehreren Unbekannten auf dem Alexanderplatz so brutal zusammengeschlagen worden, dass er einen Tag später starb. Die Gewalttat hatte bundesweit Betroffenheit und Empörung ausgelöst.
Neben dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nahmen auch Berlins Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) und der Sicherheitsexperte der Grünen in der Bundestagsfraktion, Wolfgang Wieland, an der Trauerfeier teil. Die Öffentlichkeit war von der Zeremonie zunächst ausgeschlossen. Ab 15 Uhr sollten Berliner die Möglichkeit bekommen, sich von Jonny K. zu verabschieden.