Die Britin, die bei einem Verkehrsunfall 1993 den Unterschenkel verloren hatte, hatte auf dem Mölltaler Gletscher für die Paralympics 2014 in Sotschi trainiert.
Nach dem Sturz am Donnerstag jagte Mills zwei jungen Skifahrern, die ihr aufhelfen wollten, unfreiwillig einen gehörigen Schrecken ein. „Die Jugendlichen sahen mich nach dem Sturz mit dem kaputten Daumen“, zitiert die Zeitung die Sportlerin. „Als ich dann auch noch meine Beinprothese abnahm, schrien sie erschreckt auf, weil sie dachten, das Bein wäre beim Unfall abgegangen.“
Im Mai hatte sich Mills bei einem Unfall in demselben Skigebiet die Schulter gebrochen.
Wie die Nachrichtenagentur APA berichtete, gab es vergangene Woche auf dem Gletscher etliche Unfälle. Am Samstag stürzte ein sehbehinderter Läufer aus Tschechien in felsigem Gelände 30 Meter tief ab und starb an seinen schweren Kopfverletzungen.