„Am besten lernt man, wenn man mit anderen zusammen spielt“, sagte der 14-jährige Schüler am Sonntag am Rande der European YoYo Championship im Prager Archa-Theater. Als Preis gab es einen Pokal aus Plexiglas. Dass er trotz eines kleinen Fehlers Erster wurde, hatte das Nachwuchstalent nicht erwartet: „Das war der Hammer“.
Mit dem Jo-Jo geht es bei den Wettkämpfen nicht nur auf und ab: Die Spieler verschränken das Seil fast spinnwebenartig, das Tempo ist oft atemberaubend. Die Würfe haben spezielle Namen wie Grind, Sleeper oder Rejection. „Man muss geschickt sein und einfach viel trainieren“, sagte Holzkamp, der am Wochenende auch mal zwei Stunden am Stück übt. Respekt hat der Berliner vor seinen Kollegen aus dem diesjährigen Gastgeberland: „Es gibt unglaublich viele Spieler in Tschechien, die richtig was drauf haben.“