Am Mittwoch meldete die Behörde, dass insgesamt 128 Menschen im Alter von 17 bis 93 Jahren betroffen seien. Zwei Männer starben bereits an der Infektion. Für 31 der Fälle gebe es mittlerweile einen positiven Legionellenbefund. Insgesamt 54 Patienten würden noch in Krankenhäusern behandelt.
Auch die Staatsanwaltschaft in Arnsberg wartet auf weitere Laborergebnisse. Sollte sich herausstellen, dass die bei den Patienten entdeckten Krankheitserreger identisch mit denen in der Kühlanlage einer Firma entdeckten Bakterien sind, würden Ermittlungen eingeleitet, hieß es bei der Ermittlungsbehörde. Selbst wenn es keine gesetzlichen Wartungspflichten gebe, könnte jemand zur Verantwortung gezogen werden. „Es gibt ja eine allgemeine Regelung, dass jeder sich so verhalten muss, dass er niemand anderen schädigt“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Vor diesem Hintergrund müsse jeder Anlagenbetreiber Sorge dafür tragen, dass niemand Schaden erleide.