„Das war so irre“, sagte die Regisseurin von „Toni Erdmann“ der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Die Fassungslosigkeit der Leute. Die Panne im dramaturgisch richtigen Augenblick bei der letzten Oscar-Kategorie. Zu erleben, wie die amerikanische Perfektion zusammenstürzt“, schilderte die 40-Jährige ihre Eindrücke. „Es wäre vielleicht übertrieben, von einer Lektion zu sprechen, aber dieser Oscar-Moment hat viel bedeutet.“
Aufgrund einer Verwechslung war bei der Verleihung am Sonntagabend in der Königskategorie bester Film zunächst das Musical „La La Land“ als Gewinner verkündet worden. Wenig später wurde das Drama „Moonlight“ als Sieger ausgerufen.