Moderne Kommunikationsmittel können demnach in Klöstern für Information, Bildung oder Arbeit genutzt werden. Sie sollten aber dem Ordensleben dienen, und kein „Anlass zur Zeitverschwendung“ sein. Dies berichtete unter anderem „Vatican News“, die Nachrichtenseite des Heiligen Stuhls.
Die Anweisungen stammen aus einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Dokument des Vatikans mit dem Titel „Cor Orans“ (dt. Betendes Herz). Das Dokument legt dar, wie Mitglieder von kontemplativen Frauenorden die 2016 von Papst Franziskus für sie erlassene Apostolische Konstitution umsetzen sollen. Änderungen soll es in zwölf Gebieten, vom Gebet bis hin zum Arbeitsleben der Nonnen, geben.
Weltweit leben etwa 38 000 Nonnen in kontemplativen Orden, sagte Erzbischof José Rodriguez Carballo „Vatican News“ zufolge bei der Vorstellung der Leitlinien am Dienstag. Das bedeutet, die Nonnen leben zurückgezogen in Klöstern und widmen sich dem Gebet.
Papst Franziskus (81) ist selbst ein eifriger Twitter-User, auf Englisch folgen ihm knapp 18 Millionen Menschen, seinem deutschen Konto mehr als 640 000. dpa