Für die allermeisten Waffen habe der 68-Jährige keine Erlaubnis, es werde wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Mann bleibe aber nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß. Er habe bei seiner Vernehmung zunächst keine Angaben gemacht, sagte ein Polizeisprecher.
Beschlagnahmt wurden unter anderem Maschinenpistolen - also Kriegswaffen - und Schrotflinten, sogenannte „Pumpguns“. Sprengstoff habe man im Wohnhaus des Mannes nicht gefunden. Das Haus war am Dienstag nach Hinweisen aus der Bevölkerung durchsucht worden. Vor allem die rund 250 Kilogramm Munition seien schon „ungewöhnlich viel“, sagte der Sprecher. Die Beamten hätten reichlich zu tun gehabt, alles herauszutragen.