Das Zurückkehren ehemals verschwundener Fischarten spricht nach Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe für eine Verbesserung der Wasserqualität des Rheins: „Je vollständiger die Artenliste und je ausgewogener der Fischbestand, desto besser ist die Qualität des Gewässers.“
Bei dem Großprojekt engagieren sich Bürger, Verbände und Organisationen aus verschiedenen Ländern, die Lebensraumbedingungen im Rhein zu verbessern. Vor allem Wanderfische wie die Meerforelle und die Neunaugen lieferten wegen ihrer hohen Ansprüche wertvolle Hinweise auf die Qualität des Wassers, hieß es weiter. Jeder Fisch, der den sogenannten Fischpass in Iffezheim durchwimmt, wird durch eine Videokamera erfasst und aufgezeichnet. Im vergangenen Jahren waren 52 066 Fische von insgesamt 25 Arten gezählt worden.