„Das war nicht gerade ein Super-Sommer“, so Lux. Zwar war es mit durchschnittlich 17,3 Grad ein Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Doch geprägt war der Sommer von regelrechten April-Launen und unbeständigem Wetter.
Es gab mehrere sonnig-heiße Tage, die aber schnell wieder von neuen Regentagen abgelöst wurden - auch wenn bislang erst 94 Prozent des Niederschlags-Solls erfüllt wurden.
Dabei gab es - von Bayern bis an die Ostsee - allerdings große regionale Unterschiede, so Lux: „In diesem Sommer hatte Reit im Winkl mit 60 Tagen die meisten Regentage.“ Besonders trocken blieb es in Genthin in Sachsen-Anhalt, wo nur 50 Prozent des Regen-Solls fielen. Borken in Westfalen dagegen kam in diesem Sommer auf 164 Prozent des Regen-Durchschnitts. Auf Kap Arkona auf Rügen wiederum wurden in diesem Sommer die meisten Sonnenstunden verzeichnet - knapp 680 waren es. Die höchste Temperatur wurde am 24. Juni mit 36,4 Grad in Berlin gemessen.
Zumindest für die Meteorologen steht der Herbst schließlich schon unmittelbar bevor - für sie beginnt dieser am 1. September.