Muhammad bin Hussein al-Barki wurde zu 20 Jahren Gefängnis und 800 Peitschenhieben verurteilt, Ali bin Ahmad al-Barki zu acht Jahren Gefängnis und 600 Peitschenhieben.
Der Bluttat war ein Sorgerechtsstreit zwischen der Schwester des Mörders und deren Ehemann vorausgegangen. Der Onkel hatte dem Kind aufgelauert, als dieses vor einer Bäckerei in der Ortschaft Barik (Provinz Asir) spielte. Er nahm den Jungen auf den Arm und tötete ihn.
Mit der Enthauptung des Syrers wurden in diesem Jahr im islamischen Königreich Saudi-Arabien bereits 40 Menschen hingerichtet. Im vergangenen Jahr waren 102 Todesurteile vollstreckt worden. Zum Tode verurteilte Männer werden in dem arabischen Land in der Regel an einem öffentlichen Ort mit dem Schwert enthauptet.