Zusätzlich werden Rindviehbestände im Umfeld des betroffenen Hofes auf BHV1 überprüft.
Die Abkürzung steht für den Bovine Herpesvirus 1 und kann bei Rindern schwere Erkrankungen der oberen Atemwege und Entzündungen der Genitalien auslösen. Menschen sind nicht gefährdet, sie können aber als Überträger auftreten. Erst im Sommer 2017 war Nordrhein-Westfalen als letztes Bundesland als BHV1-frei erklärt worden. Für die Tierzüchter entfielen damit teure Auflagen beim Verkauf der Tiere.
Nach Informationen des NRW-Landwirtschaftsministeriums gab es bundesweit seitdem 15 gemeldete BHV1-Fälle. Um den Status BHV1-frei zu halten, müssen die Behörden die akuten Seuchenherde möglichst schnell beseitigen. dpa