Bei der Explosion von Granaten waren zwei Soldaten getötet und einer schwer verletzt worden.
Eine Untersuchungskommission hatte das Ministerium für den Unfall in Mali verantwortlich gemacht. Die Munition war nach dem Urteil der Experten schadhaft, nicht geprüft und nicht sachgemäß gelagert worden.
Der Rücktritt hat für die noch amtierende Regierung kaum Konsequenzen. Zurzeit verhandelt die rechtsliberale Regierungspartei VVD mit drei Parteien über die Bildung einer neuen Koalition.
Bei einer Debatte im Parlament hatten alle Fraktionen der Ministerin heftige Vorwürfe gemacht. Daraufhin zog sie die Konsequenzen. Auch der Oberkommandant der Streitkräfte, General Tom Middendorp, erklärte seinen Rücktritt. dpa