„Ich bin beunruhigt, dass die Anhänger Christi in der Wiege des Christentums bedroht sind“, sagte das Kirchen-Oberhaupt. Die Feiern unter anderem in der prunkvollen Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau sollten bis in den Samstag hinein dauern.
Im vergangenen Jahr nahmen allein am zentralen Gottesdienst in der russischen Hauptstadt rund 6000 Gläubige teil, darunter Kremlchef Dmitri Medwedew und seine Frau Swetlana. Zum orthodoxen Glauben bekennen sich etwa 60 Prozent der mehr als 140 Millionen Einwohner Russlands. Nach dem julianischen Kalender wird das orthodoxe Weihnachtsfest 13 Tage später als die deutsche Weihnacht gefeiert. Die Tradition stammt aus dem vierten Jahrhundert.