ANZEIGE Beim Immobilien-Kauf nicht zu lange warten Der richtige Zeitpunkt

Niedrige Zinsen, gutes Angebot, fairer Kaufpreis – trotzdem wartet manch Kaufwiliger noch ab. Warum das nicht immer sinnvoll ist.

Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Sie sind auf der Suche nach der Traumimmobilie und meinen, sie gefunden zu haben, zögern in der aktuellen Situation aber mit dem Kauf? Mit diesem Verhalten sind Sie keineswegs alleine. Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Immobilientochter der Deutschen Bank geht es gut zwei von drei Kaufwilligen so. Manche von ihnen warten auf sinkende Kaufpreise, andere auf sinkende Bauzinsen und wieder andere auf neue staatliche Förderprogramme. Bei einigen ist es auch eine Kombination aus mehreren Faktoren oder andere persönliche Lebensumstände. Aber ist die Warterei überhaupt sinnvoll?

Die idealen Investitionsbedingungen gibt es nicht

Der Immobilienmaklerin und Buchautorin Laura Schick zufolge nicht. Denn die idealen Investitionsbedingungen gebe es nicht, noch dazu könne niemand den Zeitpunkt richtig timen. Sie rät: „Einfach beginnen!“ Der Vorteil liege auf der Hand: Je früher man mit der Finanzierung beginne, umso schneller seien die eigenen vier Wände abbezahlt. Der Zeitpunkt dafür könnte tatsächlich schlechter sein. Die Preise für Wohnimmobilien sind laut dem Verband Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) seit 2023 im Schnitt gesunken, 2024 erneut, jetzt ziehen sie teils wieder an. Der durchschnittliche Bauzins war zwar unter sein zwischenzeitliches Hoch von deutlich mehr als vier Prozent Ende 2023 gesunken, ist allerdings zwischenzeitlich auch wieder gestiegen. Unvorbereitet sollte sich daher niemand ins Abenteuer Eigenheim stürzen. Stattdessen ist ein genauer Überblick über die eigenen finanziellen Möglichkeiten wichtig, um zu wissen, wieviel Immobilie man sich überhaupt leisten kann. Immobilienmaklerin Laura Schick empfiehlt, bei der ersten eigenen Immobilie tendenziell buchstäblich klein anzufangen. Hier sei das finanzielle Risiko besser überschaubar. Sinnvoll ist außerdem, die zukünftige Entwicklung des Standorts in den Blick zu nehmen, weil die Wertentwicklung der Immobilie unmittelbar damit zusammenhängt.

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