Betroffene sollten schnell reagieren und sich gegebenenfalls mit einem Hörgerät versorgen lassen, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC). Mit nachlassendem Gehör fühlten sich viele Menschen in Gesellschaft nicht mehr so wohl. In der Folge ziehen sie sich zurück - so steigt das Risiko, depressiv zu werden.
Menschen mit Hörstörungen entwickelten zudem häufiger eine Demenzerkrankung, warnt Christiane Völter von der Ruhr-Universität Bochum. Sie ermutigt Menschen mit Hörminderungen, sich zu Hörgeräten beraten zu lassen. Die modernen Geräte würden von den meisten Trägern sehr gut akzeptiert.