Der Wuppertaler SV hat die Chance verpasst, wieder näher an die Spitze der Fußball-Regionalliga West heranzurücken und seine jüngste Talfahrt sogar beschleunigt fortgesetzt. Nach drei Spielen ohne Sieg kassierten die Wuppertaler am Samstag gegen den SV Lippstadt mit 3:4 (0:1) die zweite Niederlage in Folge. Es war die erste in einem Heimspiel in Velbert, von wo man sich am Samstag verabschiedete, bevor es nach drei Auswärtsspielen im November wieder ins heimische Stadion am Zoo geht. So konnte der WSV auch nicht davon profitieren, dass der bisherige Spitzenreiter Fortuna Köln zu Hause gegen Alemannia Aachen mit 0:1 verlor und der Zweite Düren im Spitzenspiel beim bisherigen Tabellenfünften Rot-Weiß Oberhausen 1:2 unterlag. Die Ergebnisse der Konkurrenz und die Tatsache, dass der Rückstand der nun fünftplatzierten Wuppertaler auf die Spitze weiter nur drei Punkte beträgt, waren neben dem späten Dreierpack von Damjan Marceta und einem ordentlichen Comeback von Kevin Hagemann aber die einzigen positiven Aspekte an einem Tag, an dem vor allem die Mutlosigkeit und die Passivität bei den Gegentoren ins Auge fiel.
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