Schon kurz nach dem Unfall auf der Abfahrtsstrecke in Kanada konnten schwere Kopfverletzungen ausgeschlossen werden. „Er erlitt leichte Prellungen im Gesicht, aber ansonsten ist alles in Ordnung im Kopfbereich“, hieß es. Albrecht kam im oberen Streckenabschnitt an einer vermeintlich harmlosen Stelle zu Fall.
Der 29-Jährige hatte im Januar 2009 bei einem Sturz in Kitzbühel ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Lungenquetschung erlitten und lag drei Wochen im künstlichen Tiefschlaf. In Kanada wollte Albrecht erstmals seit dem Unfall wieder eine Abfahrt im Weltcup bestreiten. Das dritte Training am Freitag wurde wegen Schneefalls und schlechter Sicht abgesagt.