Einen Tag nach dem Solidaritätsmarsch von fast vier Millionen Menschen in Frankreich gegen den Terrorismus will die Regierung über mögliche Konsequenzen aus den islamistischen Anschlägen etwa auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ beraten.
Zum Sicherheitskabinett gehören neben Premierminister Manuel Valls auch die Ressortchefs Bernard Cazeneuve (Innen) und Christiane Taubira (Justiz). Valls hatte nach den Anschlägen bereits von neuen Maßnahmen gesprochen, mit denen auf die terroristische Bedrohung reagiert werden solle.
Die Demonstration in Paris mit bis zu 1,5 Millionen Teilnehmern war die größte Versammlung der Nachkriegszeit in Frankreich. Dutzende Staats- und Regierungschefs waren dazu in die französische Hauptstadt gekommen. Bei mehreren islamistischen Terroranschlägen, Morden und Geiselnahmen waren seit Mittwoch im Land 17 unschuldige Menschen getötet worden.