„Wir werden darauf bestehen, dass die Strukturreformen in Griechenland umgesetzt werden“, sagte Oppermann der „Welt am Sonntag“. Ein Abschied vom Konsolidierungskurs „wäre eine neue Geschäftsgrundlage“. „Es gibt keine Leistung ohne Gegenleistung.“ Oppermann zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Mehrheit der Griechen sich „auf ein solches Abenteuer nicht einlassen“ werde.
Bei der Wahl könnte das Linksbündnis von Alexis Tsipras den amtierenden Regierungschef Antonis Samaras von der konservativen ND-Partei überflügeln. Tsipras will die Sparpolitik beenden und einen Schuldenerlass erreichen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ halten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) inzwischen ein Ausscheiden des Krisenlandes aus der Währungsgemeinschaft für verkraftbar.