Uljukajew war nach Angaben des Staatlichen Ermittlungskomitees ertappt worden, als er zwei Millionen US-Dollar (1,85 Millionen Euro) Schmiergeld in Empfang nehmen wollte. Es war die erste Festnahme eines amtierenden Ministers in Russland.
Als Gegenleistung für das Geld soll Uljukajews Ministerium den umstrittenen Verkauf von 50 Prozent Staatsanteil am Ölkonzern Baschneft an den ebenfalls staatskontrollierten Ölriesen Rosneft genehmigt haben. Nach Behördenangaben richten sich die Vorwürfe nicht gegen Rosneft. Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte der Agentur Interfax zufolge, er wisse nicht, ob das Geschäft rückgängig gemacht werden solle.