Das Lahm-Finale wird am 20. Mai im Liga-Heimspiel gegen den Freiburg steigen. Kein Glamour-Kick, aber wohl immerhin einer mit der Meisterschale. „Dann ist das so“, stöhnte der 33-Jährige frustriert.
Es passt ins Bild, dass ausgerechnet Lahm ein schwerer Fehler vor dem Siegtor von Borussia Dortmund unterlief. Trotzdem sprach ihn Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge nach dem 2:3 von „einer Schuld“ frei. Gerade Lahm wollte unbedingt noch einmal nach Berlin, „das Spiel erleben, als krönenden Abschluss“, sagte Rummenigge: „Das ist jetzt leider nicht gelungen. Das tut mir leid für ihn.“
Lahm wird auch diese schmerzhafte Niederlage wegstecken, wie so viele in seiner von weitaus mehr Erfolgen geprägten Karriere. „Für mich sind es nur noch dreieinhalb Wochen. So schwer es heute fällt: Ich versuche, die letzten Wochen als Fußballprofi zu genießen.“ Ein Umdenken schloss er aus, es bleibt beim Karriereende. „Das ist eine reiflich überlegte Entscheidung. Das Gefühl ändert sich nicht. Deswegen wird es da keine andere Meinung von mir geben“, sagte er.