Denn bei schweren Verletzungen auf dem Rad ist vor allem der Kopf betroffen. Ganz besonders für ältere Radler ist der Kopfschutz wichtig. Denn die Chance, ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu überleben, nehme mit zunehmendem Alter ab. Und bereits ein leichter Unfall könne durch blutverdünnende Medikamente zu einer schweren Hirnblutung führen.
Der Helm-Appell gilt explizit auch für Pedelecs. Denn oft greifen Senioren zu den elektrisch unterstützten Fahrrädern. Doch das mögliche Tempo bis 25 km/h im Zusammenspiel mit zuweilen schon auftretenden Hör-, Seh- und Gleichgewichtsstörungen sorgen für erhöhte Unfallgefahren mit erheblichem Verletzungsrisiko.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind Radler der Generation 75+ im Straßenverkehr besonders gefährdet. Im vergangenen Jahr lag der Anteil dieser Altersgruppe bei getöteten Fahrradfahrern bei über 40 Prozent.