Fünf wichtige Punkte im Überblick:
Prozessor und Chipsatz: Nicht alle Core-i-Prozessoren der aktuellen sechsten Generation (Skylake) sind unbedingt schneller als ihre Broadwell-Vorgänger. Doch ihr wichtigster Vorsprung und Mehrwert ist den Experten zufolge die schnelle Anbindung von Laufwerken und anderen Komponenten. Mit einer aktuellen Intel-Skylake-CPU und einem Mainboard mit Intels Z- oder H170-Chipsatz und DDR4-RAM-Unterstützung sei man derzeit auf der sicheren Seite, was aktuelle Schnittstellen und Nachrüstmöglichkeiten angeht.
Arbeitsspeicher (RAM): Der Arbeitsspeicher DDR4-2133 bringt ein Drittel mehr Bandbreite als der Vorgänger DDR-1600, kommt in größeren Modulgrößen und ist effizienter.
USB: Hier sollte man auf die neueste Version 3.1 achten, die gegenüber USB 3.0 die Datentransfergeschwindigkeit verdoppelt. Zudem liefert die zugehörige Typ-C-Anschlussbuchse bis zu 100 Watt, etwa für das schnelle Laden von Geräten.
Grafikkarte: Ein zeitgemäßer Grafikchip sollte aktuelle Standards wie DirectX 12 unterstützen und Anschlüsse für DisplayPort, HDMI 2.0 und DVI bieten.
Massenspeicher: SSD ist nicht gleich SSD. Der schnelle Speicher wird in seiner neuesten Generation (NVMe) nicht mehr per SATA-Schnittstelle angebunden, die mit dem langsamen Festplattenprotokoll AHCI arbeitet. Er setzt auf PCIe-Schnittstellen und funktioniert mit dem NVMe-Protokoll, das eigens für SSD-Speicher entwickelt wurde.