Zuvor hatte es geheißen, einige Dienste sollten zum Wochenende wieder hochgefahren werden. Unbekannte waren Mitte April auf Sony-Server eingebrochen und hatten sich möglicherweise Zugang zu den Informationen von mehr als 100 Millionen Kunden verschafft. Darunter könnten mehr als zwölf Millionen Kreditkarten-Datensätze sein, auch wenn es bisher keine Bestätigung dafür gibt. Das PlayStation Network, der Musik- und Videodienst Qriocity und das PC-Spielenetz von Sony Online Entertainment sind seit Entdeckung der Attacken gesperrt.
Am Wochenende waren Daten von mehr als 2500 Teilnehmern eines Gewinnspiels in einer Internet-Datenbank aufgetaucht, die Sony inzwischen aber wieder entfernen ließ. Für das Wochenende hatten Beobachter mit einem weiteren Angriff auf Server des Elektronikkonzerns gerechnet, der vorerst allerdings ausblieb.