Dabei werden weit über hundert speziell angeordnete winzige Antennen auf kleinstem Raum gebündelt. Die Anzahl der Antennen an den einzelnen Basisstationen werde damit verachtfacht. Die Antennen suchten sich dabei jeweils intelligent die beste Luftschnittstelle, um alle Nutzer auf schnellstem Weg zu erreichen. Vodafone-Kunden, die nur über eine langsame DSL-Leitung verfügen, könnten in Verbindung mit einem GigaCube-Router des Unternehmens auf diese Weise auch zu Hause deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen, hieß es.
Außerdem will Vodafone entlang der Autobahnen, Bahngleise und auf Flughäfen in Deutschland sein LTE-Netz deutlich ausbauen. Ziel sei eine verbesserte Versorgung für alle Hauptverkehrsadern für die Mobilität der Zukunft, teilte das Unternehmen mit. Bis zum Ende des kommenden Jahres will Vodafone LTE flächendeckend auf allen Autobahnen und entlang der ICE-Hauptstrecken anbieten. Fahrzeuge auf dem 13.000 Kilometer umfassenden Autobahnnetz könnten sich damit in Zukunft gegenseitig auch per Mobilfunk vor Gefahren warnen.
Auch die Telekom arbeitet an der Verfügbarkeit seiner LTE-Netze. Nach Berechnungen der Marktbeobachter von OpenSignal hat der Vodafone-Konkurrent insgesamt derzeit in Sachen Verfügbarkeit und Schnelligkeit von LTE die Nase vorn.