Zur Identifikation reicht es, die Erpresser-Botschaft oder eine der verschlüsselten Dateien hochzuladen. Wie „heise Security“ berichtet, erkennt der Dienst bislang 52 Verschlüsselungs-Trojaner. Ist der Schädling identifiziert, weist die Webseite auf mögliche kostenlose Entschlüsselungs-Tools hin und verlinkt auf weitere Informationen.
Verschlüsselungs-Trojaner sind derzeit eine der gefährlichsten Bedrohungen für Computernutzer. Befallen sie den Computer, verschlüsseln sie private Daten und geben sie meist nur gegen Zahlung eines Lösegeldes wieder frei. Für Betroffene ist es oft schwierig, den Schädling zu identifizieren.
Experten der Landespolizeien raten in jedem Fall dazu, regelmäßig Sicherungskopien wichtiger Daten auf externen Festplatten anzulegen. Diese sollte man getrennt vom Computer lagern. Und auf die Forderungen der Erpresser sollte man in keinem Fall eingehen.