Oft lauern Adressensammler hinter solchen Pop-ups, die etwa frei erfundene Gewinn-Nachrichten enthalten. Oder es sind halbseidene Firmen, die fortan per Mobilfunkrechnung ungewollte Abos abrechnen. Um dieser Gefahr vorzubeugen, sollten Nutzer die Drittanbietersperre beim Provider aktivieren lassen, die solche Abrechnungen verhindert.
Meist lässt sich die penetrante Werbung durch Löschen des Cache-Speichers des genutzten Browsers entfernen. Das funktioniert bei Androiden etwa, indem man unter „Einstellungen/Apps“ den jeweiligen Browser aufruft, auf „Cache leeren“ tippt und anschließend direkt in den Browser-Einstellungen die Cookies löscht. Bei dieser Gelegenheit sollte man falls möglich auch gleich einstellen, dass keine Cookies von Drittanbietern akzeptiert und alle Cookies beim Beenden des Browsers gelöscht werden.
Ist die Werbung danach immer noch da, sollte man dort, wo man zuvor „Cache leeren“ angetippt hat, nun „Daten löschen“ auswählen. Allerdings wird die Browser-App so quasi wieder auf den Werkszustand zurückgesetzt. Bringt selbst das keinen Effekt, könnte auch eine App für die Werbe-Pop-ups verantwortlich sein. Deshalb sollte man erst kürzlich installierte Anwendungen App für App deinstallieren - bis das Problem hoffentlich gelöst ist.