„Man sieht nämlich was passiert, wenn sich Menschen von Vorurteilen und falschen Urteilen leiten lassen“, sagte Ostermaier der Deutschen Presse-Agentur über das deutsche Heldenepos, das Anfang des 13. Jahrhunderts entstand.
Mit Blick auf die aktuelle rechtspopulistische Strömungen erklärte der 48 Jahre alte Autor, es sei eine Ironie der Geschichte, wenn sich jene, die aggressiv Ängste und Ressentiments schürten, auf die Kultur bezögen: „Dabei gewinnt man als Betrachter den Eindruck, dass diese Leute oftmals nicht die geringste Ahnung von klassischer deutscher Kultur haben“, sagte er.
Ostermaier hat für die diesjährigen Nibelungenfestspiele in Worms das Theaterstück „Gold. Der Film der Nibelungen“ verfasst.