Die Bezirksregierung Düsseldorf hat in diesem Sommer bereits drei selbstgebaute Flöße auf der Ruhr sichergestellt. Zuletzt trieb ein aufwendig gebautes Floß mit Sitzbank, Tisch und Sonnendach führerlos in der Ruhr. Es habe den Schiffsverkehr gefährdet, teilte die Behörde am Mittwoch in Düsseldorf mit.
Das Stromaufsichtsboot „Bussard“ schleppte es in einen sicheren Hafen. Die Suche nach dem Eigentümer dauert an. Die Bezirksregierung wies darauf hin, dass Flöße im Bereich der Schifffahrtsstraße Ruhr verboten sind. Bei Verstößen drohen Bußgelder von mehreren hundert Euro. „Besonders teuer wird es, wenn das Gefährt abgeschleppt werden muss“, hieß es in der Mitteilung.